Eintracht Frankfurt plant mit Talent Niko Ilicevic für die kommende Saison
Eintracht Frankfurt steht vor einem umfassenden Kaderumbruch im kommenden Sommer. Ein vielversprechendes Talent aus der eigenen Jugend könnte dabei schon bald den Sprung zu den Profis schaffen.
In Frankfurt am Main laufen die Planungen für die nächste Saison bereits auf Hochtouren, und es wird intern von einem großen Umbruch gesprochen. Zahlreiche Abgänge scheinen wahrscheinlich, während gleichzeitig neue Spieler den Kader verstärken sollen. Neben den Transfers rückt jedoch auch ein Eigengewächs in den Fokus.
Niko Ilicevic gilt als echtes Juwel für die Eintracht. Der offensive Mittelfeldspieler ist erst 15 Jahre alt und zählt bereits zu den aufregendsten Talenten in Europa. Er spielt regelmäßig für die U19 der Eintracht und hat in der Youth League mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Laut aktuellen Informationen ist geplant, Ilicevic im Laufe der kommenden Saison schrittweise an die Profimannschaft heranzuführen.
Ein entscheidendes Datum steht bereits fest: Am 30. Oktober wird Ilicevic 16 Jahre alt und wäre somit spielberechtigt für die Bundesliga. Ab diesem Zeitpunkt könnte Eintracht Frankfurt ihn zudem langfristig an den Verein binden. Derzeit hat das Talent lediglich einen Ausbildungsvertrag bis 2027, doch laut Informationen der Bild sind die Verantwortlichen „relativ sicher“, ihn halten zu können.
Das Interesse an dem Deutsch-Kroaten ist enorm. Scouts von Topklubs wie Real Madrid, dem FC Chelsea, Tottenham Hotspur, dem AC Mailand und Newcastle United beobachten Ilicevic regelmäßig. Auch die Bemühungen der europäischen Schwergewichte reißen nicht ab, was für Eintracht Frankfurt bedeutet, dass der Konkurrenzkampf um das Offensivtalent weiter an Intensität gewinnt.
In Frankfurt verfolgt man daher eine klare Strategie. Sportvorstand Markus Krösche ist persönlich involviert und steht im engen Austausch mit der Familie des Spielers. Er hat der Familie Ilicevic bereits einen konkreten Entwicklungsplan vorgelegt. Der 15-Jährige soll schon in der kommenden Saison regelmäßig mit den Profis trainieren und nach seinem 16. Geburtstag auch Spielzeit erhalten. Die Hessen wollen damit zudem ihre kritisierte Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs und Profis verbessern.
Eine ähnliche Situation wie mit Ilicevic gab es bereits in der Bundesliga: Borussia Dortmund machte Youssoufa Moukoko einst mit 16 Jahren zum Bundesligaspieler, während der FC Bayern früh auf Paul Wanner setzte. Ein vergleichbares Szenario könnte sich nun auch in Frankfurt mit dem jungen Deutsch-Kroaten abzeichnen.