Eintracht Frankfurt präsentiert neuen Trainer der U21-Mannschaft
Die Eintracht Frankfurt hat einen neuen Trainer für ihre Regionalligamannschaft verpflichtet: Patrick Glöckner, ein erfahrener Coach mit Vergangenheit bei den „Adlern“. Sein Vorgänger, Dennis Schmitt, hat den Verein überraschend verlassen, um sich um die Nachwuchsarbeit bei AS Monaco zu kümmern.
Der Abgang von Schmitt folgt einem Jahr, in dem die U21 der Eintracht nach einem massiven Spielerabgang in die Hessenliga abgestiegen war. Alexander Richter, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, betont, dass die Förderung junger Talente oberste Priorität hat, auch wenn der Erfolg der Mannschaft wichtig ist. In diesem Sommer haben einige der besten Spieler wie Kaan Inanoglu und Noah Fenyö den Verein verlassen, was die Befürchtung aufkommen lässt, dass sich die Probleme von vor zwei Jahren wiederholen könnten.
Dennoch hat die Eintracht in dieser Saison auch zahlreiche neue Spieler verpflichtet, um die Abgänge zu kompensieren. „Das klare Ziel ist der Klassenerhalt“, sagt Richter. Der Wunsch, Talente aus dem eigenen Nachwuchs in den Profikader zu integrieren, ist groß, und es besteht die Hoffnung, dass dies bereits in dieser Saison gelingt.
Glöckner, der bei seiner Vorstellung seine Begeisterung für die Arbeit mit jungen Spielern zum Ausdruck brachte, sieht gute Voraussetzungen für die U21. Der Sportpark in Dreieich bietet optimale Bedingungen für die Entwicklung der Spieler. „Die Spieler müssen jedoch auch selbst motiviert sein, um die notwendigen Schritte zu gehen“, so Glöckner.
Zu den Spielern, die in Glöckners neuem Team stehen werden, zählen Ebu Bekir Is und Marvin Dills, die bereits in der vergangenen Saison bei den Profis mittrainiert haben. Auch der talentierte Niko Ilicevic wird in der Vorbereitung dabei sein. Insgesamt hat der Verein versucht, die prominenten Abgänge mit neun Neuzugängen aus verschiedenen Regionen Deutschlands auszugleichen.
Die Eintracht nimmt zudem an der neu eingeführten U21-Liga „Bundesliga Talent Series“ teil, die eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Richter erklärt, dass die Belastung durch diese Liga mit nur drei bis vier Spielen bis zur Winterpause überschaubar sei.