Entscheidungen stehen bevor: Rouven Schröder und Borussia Mönchengladbach
Die kommenden Monate werden für Rouven Schröder arbeitsreich, da bei Borussia Mönchengladbach wichtige Entscheidungen anstehen.
Nach dem Winter-Transferfenster steht der Sommer mit seinen Wechselmöglichkeiten vor der Tür. Für Sportdirektor Rouven Schröder bleibt es eine turbulente Zeit bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Im Winter hat der Klub bereits elf Kaderveränderungen vorgenommen, doch das wird nicht das Ende sein.
Im Sommer 2027 laufen die Verträge zahlreicher Spieler aus, was Fragen aufwirft: Will Borussia verlängern oder lieber verkaufen, um ein Jahr vor Vertragsende noch Ablöse zu generieren? Die schmerzhaften, ablösefreien Abgänge von Stars wie Marcus Thuram und Matthias Ginter sind noch in schlechter Erinnerung.
Unter den Spielern mit auslaufenden Verträgen befinden sich auch Nico Elvedi, Joe Scally, Florian Neuhaus, Nathan Ngoumou, Fabio Chiarodia und Kevin Stöger. Besonders Elvedi, der seit 2015 in Gladbach spielt, gilt als unumstrittener Leistungsträger, und es wird erwartet, dass es Bestrebungen um eine Vertragsverlängerung geben wird.
Parallel dazu könnte der Verkauf von Spielern wie Neuhaus, Scally oder Stöger nicht nur Ablöse generieren, sondern auch erhebliche Gehaltseinsparungen mit sich bringen. Generell treibt Schröder einen Umbruch voran, der durch die Trennungen weiterer Spieler im Sommer unterstützt werden könnte.
Zusätzlich zu den genannten Akteuren laufen auch die Verträge von Jonas Omlin, Jan Olschowsky, Jan Urbich, Niklas Swider und Grant-Leon Ranos aus. Für Schröder bleibt es eine bewegte Zeit, was auch an der sportlichen Situation liegt, denn die Borussia hat nur einen Vorsprung von drei Punkten auf den Relegationsplatz, nachdem aus den letzten fünf Spielen nur drei Zähler erzielt wurden.
Trainer Eugen Polanski bleibt jedoch weiterhin im Amt. „Eugen ist sehr selbstkritisch, aber auch ehrgeizig. Ich glaube, es ist völlig normal, dass Borussia Mönchengladbach nach diesem Zwischenhoch nicht durch die Liga rauscht. Er hat bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt und weiß, dass der Klub komplett hinter ihm steht“, erklärte Schröder zuletzt im ZDF.