FC Bayern erleidet Kontroversen bei Leverkusen
Der FC Bayern München hatte bei Bayer 04 Leverkusen eine erste Halbzeit, die für die Fans enttäuschend verlief. Gleich zweimal intervenierte der Video Assistant Referee (VAR) zu Ungunsten des Rekordmeisters, was die Stimmung unter den Anhängern erheblich trübte.
Leverkusen – Nur wenige Tage nach einem beeindruckenden Auftritt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo erlebte der FC Bayern bei Bayer 04 Leverkusen einen turbulenten Nachmittag. Nach einem frühen Rückstand sorgten insbesondere die Schiedsrichterentscheidungen für Unmut unter den Fans. Der VAR griff dreimal ein, und dreimal wurde eine Entscheidung gegen den Rekordmeister getroffen. Ein Nutzer auf X bezeichnete die Partie als "Skandalspiel".
Der erste große Protest der Bayern-Anhänger ereignete sich in der 26. Minute, als ein vermeintlicher Ausgleich durch Joshua Kimmichs Freistoß erzielt wurde. Der Ball sprang unglücklich von Ernest Poku zu Jonathan Tah, berührte dessen angelegte Hand und rollte ins Tor. Obwohl der Treffer zunächst anerkannt wurde, intervenierte der VAR und nach Sichtung der Bilder entschied Schiedsrichter Christian Dingert, das Tor zurückzunehmen.
Diese Entscheidung führte auf X zu einem Sturm der Entrüstung. Ein Nutzer fragte: „WO SOLL ER DENN MIT DER HAND HIN?“. Viele Fans äußerten sich ähnlich und fragten sich, ob man sich in Zukunft den Arm abtrennen lassen müsse, um solche Entscheidungen zu vermeiden. Ein anderer Fan monierte: „Wenn ein angelegter Arm jetzt Handspiel ist, können wir die Regel auch gleich abschaffen.“
Auch die Rote Karte gegen Nicolas Jackson kurz vor der Halbzeit sorgte für Aufregung. Der Stürmer, der vor dem angeschlagenen Harry Kane spielte, trat Martin Terrier auf den Knöchel. Zunächst erhielt Jackson nur eine Verwarnung, doch nach dem Eingreifen des VAR wurde er des Feldes verwiesen.
Ein Nutzer kommentierte: „Er rutscht weg und natürlich Rot, aber gegen Stani war es natürlich keine“, und spielte damit auf eine ähnliche Szene in einem vorherigen Spiel gegen Borussia Dortmund an. Ein anderer Nutzer fügte hinzu: „Schlotterbeck lacht sich tot, wenn er diese Rote Karte sieht.“
Ein weiterer Nutzer mit Galgenhumor bemerkte: „Immerhin halten sich die Schiedsrichter genau dann an die Regeln, wenn man sie gegen den FCB einsetzen kann.“ Ein Fan äußerte den Wunsch, dass der in der Fanszene oft kritisierte Sven Jablonski als VAR fungieren sollte, da seiner Meinung nach in der ersten Halbzeit keine Rote Karte gegeben werden sollte, um das Spiel nicht zu früh zu entscheiden.
Die Kritik richtete sich auch gegen Jackson selbst. Ein Nutzer forderte: „Jackson, bitte geh und komm nie wieder. Hoffentlich war es sein letztes Spiel.“ Viele Fans stempelten ihn wegen dieser Aktion als Fehleinkauf ab, und einer bezeichnete ihn sogar als den schlechtesten Transfer in der Klubgeschichte. „Aus seiner Sicht hat sich sein Wechsel nach München nicht gelohnt“, resümierte ein anderer Nutzer.
Nach der Pause setzte sich die Kritik an den Schiedsrichterentscheidungen fort. In der 61. Minute erzielte der eingewechselte Harry Kane den vermeintlichen Ausgleich, doch erneut griff der VAR ein. Der Befreiungsschlag von Bayer-Keeper Janis Blaswich berührte Kanes angelegten Arm und landete bei Luis Diaz, der Kane mustergültig bediente. Dingert entschied auf Handspiel.
„Beide aberkannten Tore zeigen, wie die Fußballregeln den Fußball hassen“, kommentierte ein Nutzer. Ein anderer fügte hinzu: „Diese Entscheidungen sind der Tod des Fußballs!“ Während die Kritik an Dingert immer lauter wurde und ihm sogar Betrug unterstellt wurde, äußerte ein Nutzer sachlich: „Bei beiden Toren kann der Arm nicht näher am Körper sein, als er ist. Wie soll ein Stürmer in so einer Situation reagieren, damit es kein strafbares Handspiel ist?“
Die Gelb-Rote Karte gegen Luis Diaz in der 81. Minute wurde von den Münchner Fans ebenfalls nicht nachvollzogen. Der Offensivspieler erhielt für eine vermeintliche Schwalbe seine zweite Gelbe Karte und musste das Feld verlassen. „Das ist einfach lächerlich“, befand ein Nutzer. „Das grenzt an Betrug“, behauptete ein anderer.
Abschließend äußerte ein Nutzer: „Diese Schiri-Leistung darf keinem gefallen, egal ob man Bayern mag oder nicht.“ Trotz der umstrittenen Entscheidungen konnte sich der FC Bayern jedoch einen Punkt sichern, da Luis Diaz zum Ausgleich traf und somit den Vorsprung auf den zweiten Platz verteidigen konnte.