Gruppenauslosung der WM 2026: Favoriten zeigen sich zufrieden

Gruppenauslosung der WM 2026: Favoriten zeigen sich zufrieden

Die Gruppenphase der WM 2026 wurde in Washington ausgelost, und viele der favorisierten Mannschaften können mit ihren Gruppengegnern zufrieden sein.

In Washington waren die Gesichter nach der Auslosung von Erleichterung geprägt. Das DFB-Team trifft in der Gruppenphase auf Curacao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Obwohl die Elfenbeinküste und Ecuador ernstzunehmende Gegner sind, strebt das deutsche Team einen souveränen Gruppensieg an.

Die USA können ebenfalls mit ihrer Gruppe zufrieden sein. Sie treffen auf Paraguay, Australien und den Gewinner des Playoff-Turniers C, das entweder Kosovo, Rumänien, die Slowakei oder die Türkei hervorbringen könnte. Auch hier sollte der Gruppensieg das Ziel sein. Für Mexiko und Kanada sieht es jedoch etwas anders aus.

Mexiko hat es mit den unangenehmen Südkoreanern, Südafrika und dem potenziellen Gewinner des Playoff-Turniers D, der Dänemark sein könnte, zu tun – eine anspruchsvollere Gruppe. Kanada hingegen muss sich mit der Schweiz, Katar und möglicherweise Italien auseinandersetzen, falls diese das Playoff-Turnier A gewinnen.

Frankreich sollte seine Gruppe ebenfalls nicht unterschätzen. Norwegen, das eine herausragende WM-Qualifikation gespielt hat, sowie der Senegal und Bolivien, Irak oder Suriname können für die Franzosen unangenehme Herausforderungen darstellen. Kylian Mbappé und sein Team müssen von Anfang an fokussiert sein.

England sollte seine Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Kroatien, Ghana und Panama sind zwar als schwächer einzuschätzen, doch insbesondere Kroatien und Ghana könnten Stolpersteine darstellen. Im Gegensatz dazu haben Spanien und Belgien eine günstigere Ausgangslage.

Die Spanier haben zwar Uruguay in ihrer Gruppe, doch Saudi-Arabien und Kap Verde sind klare Pflichtaufgaben. Belgien trifft auf Ägypten, den Iran und Neuseeland, Gegner, die normalerweise nicht die größte Herausforderung darstellen sollten, auch wenn Mohamed Salah bei Ägypten spielt.

Der amtierende Weltmeister Argentinien und der Rekordweltmeister Brasilien haben ebenfalls machbare Gruppen erwischt. Argentinien trifft auf Algerien, Österreich und Jordanien, während Brasilien es mit Marokko, Haiti und Schottland zu tun bekommt – ein souveränes Weiterkommen ist für beide Mannschaften Pflicht.

Insgesamt zeigt die Auslosung, dass es bei der WM 2026 keine wirkliche Todesgruppe gibt. Nahezu alle Top-Teams haben einen relativ einfachen Weg ins Achtelfinale, was auch mit der Größe des Turniers zusammenhängt. Ein großes Ausscheiden von Favoriten ist auf den ersten Blick nicht zu erwarten.

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