Horst Heldt sieht 1. FC Köln als direkten Konkurrenten von Union Berlin
Horst Heldt, Sport-Boss von Union Berlin, betrachtet den 1. FC Köln nach dessen Rückkehr in die Bundesliga wieder als direkten Konkurrenten. In der Sendung „Doppelpass“ sprach Heldt über seinen ehemaligen Klub und die aktuelle Situation in der Liga.
Am 26. Oktober 2025 war der 1. FC Köln erneut Thema im Sonntags-Talk, insbesondere da Heldt, ein ehemaliger Spieler und Sport-Boss des Klubs, zu Gast war. Er diskutierte nicht nur die laufende Saison bei Union Berlin, sondern auch die Entwicklungen am Geißbockheim, wo auch Union-Trainer Steffen Baumgart gut bekannt ist.
Trotz der Etablierung von Union Berlin in der Bundesliga sieht Heldt den FC Köln als ernstzunehmenden Mitbewerber. „Das ist eine Mannschaft, mit der wir uns auseinandersetzen müssen“, betonte der ehemalige Bundesliga-Profi. „Obwohl wir noch nicht gegeneinander gespielt haben, stehen wir in einem ständigen Wettkampf“, fügte Heldt hinzu, während er die Kölner als Teil der „zehn, zwölf Mannschaften“ bezeichnete, die zu den direkten Konkurrenten in der Liga gehören. Das direkte Duell zwischen beiden Teams steht jedoch noch aus; die Hauptstädter reisen im letzten Bundesligaspiel des Jahres zwischen dem 19. und 21. Dezember ins Rhein-Energie-Stadion.
Die aktuelle Tabelle bestätigt Heldts Einschätzungen: Der FC Köln belegt mit elf Punkten den achten Platz, während Union mit einem Punkt weniger auf Rang zehn liegt. Heldt lobte den FC dafür, dass er sich bislang nicht wie ein typischer Aufsteiger präsentiert und neben harter Arbeit auch ansprechenden Fußball spielt: „Sie haben zu Beginn der Saison gute Ergebnisse erzielt und zeigen attraktiven Fußball.“
Trainer Lukas Kwasniok und sein Team haben es geschafft, die Euphorie des Aufstiegs in die laufende Saison mitzunehmen und sich ein solides Punktepolster aufzubauen. Der FC befindet sich damit in Schlagdistanz zu Union. „Sie sind auf einem sehr guten Weg“, schloss Heldt seine Ausführungen.