Jeff Strasser: Fokus auf das Duell gegen Deutschland

Jeff Strasser: Fokus auf das Duell gegen Deutschland

Jeff Strasser, der Trainer der luxemburgischen Nationalmannschaft, richtet seine Aufmerksamkeit auf das bevorstehende Duell gegen Deutschland. Gleichzeitig drückt er seinem ehemaligen Teamkollegen Eugen Polanski in Mönchengladbach die Daumen.

Bei den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum von Borussia Mönchengladbach am 1. und 2. August nutzte Strasser die Gelegenheit, um an seine alte Wirkungsstätte zurückzukehren. Der ehemalige Innenverteidiger nahm die Einladung der Fohlen gerne an, erfüllte Autogrammwünsche der Fans und verbrachte einen Abend im Kreise seiner ehemaligen Kollegen.

Wenige Wochen später wurde bekannt, dass Strasser, der von 2002 bis 2006 für Gladbach spielte, nun Trainer der luxemburgischen Nationalmannschaft ist. Im Rahmen der WM-Qualifikation musste sein Team jedoch zwei Niederlagen hinnehmen: 1:3 gegen Nordirland und 0:1 gegen die Slowakei. Am Freitagabend (20:45 Uhr) steht in Sinsheim das Spiel gegen Deutschland auf dem Programm.

Mit von der Partie ist auch das Torwarttalent Tiago Pereira Cardoso von Gladbach, obwohl der Teenager voraussichtlich erneut auf der Ersatzbank Platz nehmen wird, wie in den ersten beiden Qualifikationsspielen. In dieser Saison sammelt Pereira Cardoso Spielpraxis in der U23, während er das Training mit den Profis absolviert. Ein Austausch mit Strasser über den schwierigen Saisonstart der Borussia wäre daher nicht überraschend.

Der 51-jährige Nationaltrainer hat in letzter Zeit sicherlich einige Spiele von Gladbach verfolgt. An der Seitenlinie steht mit Eugen Polanski ein ehemaliger Kollege, was die Verbindung stärkt. In einem Interview mit Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, äußerte Strasser: „Ich hoffe, dass er die nötige Zeit findet, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.“

Polanski hat nach drei Spielen eine wechselhafte Zeit erlebt. Nach einem ordentlichen Einstand mit einem 1:1 gegen Bayer Leverkusen folgte eine 4:6-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt, die den Rücktritt des ehemaligen Sportchefs Roland Virkus zur Folge hatte. Trotz der Unruhen im Borussia-Park konnte Gladbach anschließend ein 0:0 gegen den SC Freiburg erzielen.

„Das ist vielleicht eine gute Basis, um nach vorne zu schauen“, sagte Strasser in Bezug auf das torlose Unentschieden gegen die Breisgauer. Nach der Länderspielpause wartet mit Union Berlin der nächste herausfordernde Gegner, gefolgt von Spielen gegen den FC Bayern, den FC St. Pauli und den 1. FC Köln. Für Gladbach, der sich derzeit auf dem 17. Platz befindet, gibt es keine einfachen Aufgaben mehr – es geht darum, eine sorgenfreie Saison zu spielen.

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