Kontroverser Wechsel: Leroy Sané zu Galatasaray Istanbul

Kontroverser Wechsel: Leroy Sané zu Galatasaray Istanbul

Der Transfer von Leroy Sané zur türkischen Mannschaft Galatasaray Istanbul sorgt für kontroverse Diskussionen. Ein ehemaliger Bundesliga-Star hat die Entscheidung scharf kritisiert.

Sané, der fünf Jahre lang für den FC Bayern München spielte, wechselte vor einigen Wochen ablösefrei zu Galatasaray. Dieser Schritt stößt nicht überall auf Verständnis. Rafael van der Vaart, ein ehemaliger Star der Bundesliga, zählt zu den Kritikern und äußert sich in besonders deutlichen Worten.

In einem Interview mit ran kommentiert der Ex-Hamburger den Transfer und sagt: „Ich finde die Entwicklung von Sané einfach schade. Er hat seine Karriere selbst weggeschmissen.“ Van der Vaart, der mittlerweile als TV-Experte arbeitet, geht nicht weiter auf Sané ein, doch seine Kritik bleibt im Gedächtnis.

Bisher konnte sich der 29-Jährige bei seinem neuen Verein nicht so präsentieren, wie er es sich erhofft hatte. Zwar erzielte er ein Tor und bereitete ein weiteres vor, doch die türkische Presse hat seine Leistungen bereits kritisch beleuchtet. Auf eine deutliche Leistungssteigerung wartet er noch.

Zusätzlich ließ Bundestrainer Julian Nagelsmann Sané zuletzt aus dem Kader für die WM-Qualifikation. Nagelsmann erklärte: „Er muss mehr auffallen. Ich brauche eine gewisse Quote.“ Zudem übt er Druck aus und betont, dass Sané in eine schwächere Liga gewechselt sei.

Sané selbst möchte sich von den aufkeimenden Kritiken an seinem Wechsel nicht beeinflussen lassen. In einem Gespräch mit der BILD sagte er vor einigen Tagen nach den verpassten Länderspielen: „Nach der Länderspielpause geht’s jetzt erst so richtig los. Ich mag es, zwei Spiele pro Woche zu haben, um richtig Schwung aufzunehmen und in einen guten Rhythmus zu kommen.“

Mit dem Beginn der Champions League, wo sein Klub am 18. September gegen Eintracht Frankfurt spielt, wird der Fokus auf Sané gerichtet sein. Seine Torausbeute, die in der Türkei in der Kritik steht, wird dann besonders genau beobachtet. Im Hinblick auf die WM 2026 darf sich der Ex-Bayer jedenfalls nicht zu viele Fehler erlauben.

Topics

Related news