Kurioser Vorfall im WM-Halbfinale: Schiedsrichter mit technischem Defekt
Im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft trafen Frankreich und Spanien aufeinander, und es kam zu einer amüsanten Situation, als Schiedsrichter Ivan Barton mit einem technischen Problem konfrontiert wurde.
Am 19. Juli wird sich entscheiden, welche beiden Mannschaften im Finale der WM 2026 aufeinandertreffen. Das erste Halbfinale des Turniers fand am Dienstagabend zwischen Frankreich und Spanien statt, ein mit Spannung erwartetes Duell, das möglicherweise als vorgezogenes Finale angesehen werden kann. Auch für Schiedsrichter Ivan Barton war es ein besonderes Spiel, und es schien, als wäre er ein wenig nervös.
In der achten Spielminute wollte die spanische Nationalmannschaft einen Freistoß aus einer gefährlichen Position ausführen. Nachdem Barton ein Foul von Adrien Rabiot geahndet hatte, wollte er das Freistoßspray verwenden, um den Tatort zu markieren. Doch das Spray funktionierte nicht. Der vierte Offizielle musste eingreifen und das defekte Hilfsmittel ersetzen.
Als es an der Zeit war, den Freistoß auszuführen, bemerkte der Schiedsrichter, dass er die Markierung nicht ziehen konnte. „Oh. Das Freistoßspray war entweder kaputt oder leer. Ohne Spray passiert nichts“, kommentierte ZDF-Reporter Gari Paubandt humorvoll. Er fügte hinzu: „In einem WM-Halbfinale – das ist unangenehm.“ Millionen Zuschauer weltweit waren Zeugen dieses amüsanten Moments in der achten Spielminute.
Die Aufregung um den Freistoß legte sich jedoch schnell, da sich daraus keine Torchance für die Spanier ergab. Kurz darauf war sich Barton ohne Spray sicher: Es musste einen Elfmeter für die Iberer geben. Mikel Oyarzabal erzielte in der 22. Minute das erste Tor für Spanien. Könnte es sein, dass sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet hat, dass Spanien der Topfavorit auf den WM-Pokal ist?
Im Vergleich zum Jahr 2010 lassen sich einige Parallelen erkennen, die auf einen möglichen großen Erfolg 16 Jahre später hindeuten könnten. Ivan Barton muss sich nach seinem kleinen Missgeschick am Dienstagabend jedoch keine Sorgen machen. Der 35-jährige Schiedsrichter aus El Salvador hat während der WM mit starken Leistungen überzeugt. Ein technischer Defekt – das kann jedem einmal passieren.