Luka Vušković: Ein aufstrebender Star im Fußball
Der Trainer von Borussia Dortmund, Niko Kovač, zeigt sich begeistert von Luka Vušković, dem Innenverteidiger des Hamburger SV, und prognostiziert eine vielversprechende Karriere für den talentierten Spieler.
Der erst 18-jährige Luka Vušković hat sich in dieser Saison als eine der größten Entdeckungen erwiesen. Der junge Kroate überzeugt nicht nur mit seiner robusten Defensivarbeit, sondern auch mit einem intelligenten Aufbauspiel. Kovač hebt die Fähigkeiten des Youngsters hervor.
Auch Borussia Dortmund hat Interesse an der Leihgabe von Tottenham Hotspur bekundet. Am Samstag, dem 8. November, wird die schwarzgelbe Offensive die Gelegenheit haben, sich mit dem einmaligen Nationalspieler zu messen. Mit einer Zweikampfquote von 71,5 Prozent belegt Vušković den dritten Platz in der Liga, hinter Amos Pieper (27/Werder Bremen) mit 76 Prozent und Kölns Dominique Heintz (32) mit 72,4 Prozent. Zum Vergleich: Der beste Verteidiger von Dortmund, Aarón Anselmino (20), hat eine Quote von 59,4 Prozent, gefolgt von Waldemar Anton (29) mit 58,5 Prozent.
„Ein Riesentalent, das war er schon zu Jugendzeiten bei Hajduk Split“, schwärmte Kovač am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den HSV. Im vergangenen Sommer verpflichteten die Spurs den Abwehrspieler und verliehen ihn sofort an den Bundesligarückkehrer. Kovač lobt den Wechsel des 18-Jährigen nach England und die elf Millionen Euro, die Tottenham für den Neuzugang investierte.
„Früher oder später wird Vušković sicher ein wichtiger Bestandteil der kroatischen Nationalmannschaft“, prognostiziert der frühere Nationaltrainer der Vatreni. Sein Debüt im Nationalteam gab der HSV-Profi im Juni 2025, als er beim 5:1-Sieg in der WM-Qualifikation gegen Tschechien kurz vor Schluss eingewechselt wurde. Zudem hat er bereits 26 Einsätze in verschiedenen Junioren-Nationalmannschaften seines Landes und ist aktuell Kapitän der U21-Mannschaft Kroatiens.
Seit dem zweiten Spieltag ist Vušković eine feste Größe beim HSV und hat in keinem Pflichtspiel auch nur eine Minute verpasst. Zudem hat er sich bereits in die Torschützenliste eingetragen, beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim.
Ein Wunsch bleibt dem jungen Spieler jedoch vorerst unerfüllt: Er kann nicht zusammen mit seinem Bruder Mario (23) für den HSV auflaufen. Mario war bis Juni 2025 ebenfalls in Hamburg unter Vertrag, sein Vertrag ruht jedoch aufgrund einer Dopingsperre bis November 2026. Ob Luka nach Ablauf der Sperre noch für die Norddeutschen spielen wird, ist angesichts seiner starken Leistungen fraglich.