Marc-André ter Stegen feiert Comeback und steht vor ungewisser Zukunft

Marc-André ter Stegen feiert Comeback und steht vor ungewisser Zukunft

Nach einer langen Phase des Zusehen hat Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen nun ein bedeutendes Comeback gefeiert. Seine sportliche Zukunft bleibt jedoch ungewiss.

Barcelona – Wie wird es mit der fußballerischen Karriere von Marc-André ter Stegen weitergehen? Es gilt als unwahrscheinlich, dass der deutsche Nationaltorhüter über das Saisonende hinaus beim FC Barcelona bleibt. Möglicherweise könnte der 33-Jährige sogar bereits im Winter den Verein wechseln. Zunächst hat ter Stegen jedoch einen entscheidenden Schritt gemacht – er ist zurück auf dem Rasen.

Seit Juli musste der frühere Keeper von Borussia Mönchengladbach aufgrund einer langwierigen Rückenverletzung pausieren. Nun neigt sich diese Leidenszeit dem Ende zu, denn ter Stegen ist wieder fit und hat in den letzten Tagen am Mannschaftstraining des FC Barcelona teilgenommen. Dies bedeutet, dass er in naher Zukunft wieder einsatzbereit sein könnte.

Allerdings ist die Frage, ob ter Stegen tatsächlich spielen wird, noch offen. Momentan steht er hinter Joan García und Wojciech Szczesny als dritte Wahl im Tor von Barcelona. Berichten zufolge soll der ehemalige Bundestrainer und aktuelle Barcelona-Coach Hansi Flick ter Stegen bereits zu Saisonbeginn darauf hingewiesen haben.

Im Zuge seiner Verletzung kam es in den letzten Monaten zu erheblichen Streitigkeiten zwischen ter Stegen und dem FC Barcelona. Der Verein hatte ein Disziplinarverfahren gegen den Torhüter eingeleitet, nachdem dieser sich weigerte, seine medizinischen Unterlagen zu übergeben, und seine Ausfallzeit auf drei Monate schätzte. Erst bei einer Ausfallzeit von vier Monaten hätte der Verein 80 Prozent von ter Stegens Gehalt zur Registrierung neuer Spieler verwenden können.

Nach den internen Konflikten scheint es jedoch klar, dass ter Stegen beim FC Barcelona keine langfristige Perspektive mehr hat. Angesichts der bevorstehenden WM 2026, bei der ter Stegen als Nummer eins im deutschen Tor vorgesehen ist, benötigt der Keeper dringend Spielpraxis. Ein möglicher Wechsel im Winter könnte die Probleme für beide Parteien lösen. Berichten zufolge zeigen mehrere Vereine Interesse, darunter auch ein überraschender Kandidat aus der Türkei ... (mbo)

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