Oscar Hojlund blickt optimistisch auf die kommende Saison mit Eintracht Frankfurt

Oscar Hojlund blickt optimistisch auf die kommende Saison mit Eintracht Frankfurt

Frankfurt am Main – Nach zwei von Verletzungen geprägten Jahren bei Eintracht Frankfurt blickt Oscar Hojlund optimistisch in die Zukunft. Der 21-jährige Däne möchte unter dem zurückgekehrten Trainer Adi Hütter den nächsten Schritt machen und sich dauerhaft im Mittelfeld der Hessen etablieren. Hojlund ist überzeugt, dass für ihn und die Mannschaft nun eine neue Phase beginnt.

Die Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit Hütter ist deutlich spürbar. „Wir hatten einen ersten Austausch, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Ich habe viel Gutes über unseren neuen Trainer gehört. Wir werden die Sommervorbereitung entsprechend nutzen. Wir haben im Team viel Potenzial, das wir in der vergangenen Spielzeit zu selten abgerufen haben“, erklärte Hojlund im Gespräch mit dem kicker.

Seiner Einschätzung nach verfügt die Eintracht über genügend Qualität, um künftig konstanter aufzutreten. Seine ersten beiden Jahre in Frankfurt verliefen allerdings alles andere als reibungslos. Kurz nach seinem Wechsel vom FC Kopenhagen stoppte ihn zunächst ein Mittelfußbruch, gefolgt von einer längeren Pause aufgrund einer Muskelverletzung in der vergangenen Saison.

Erst in der Rückrunde konnte Hojlund regelmäßig auf dem Platz stehen. „In der Rückrunde war ich deutlich fitter und konnte dadurch viele Spiele absolvieren“, blickte er zurück. Großen Einfluss auf seine Entwicklung hatte nach eigener Aussage der ehemalige Eintracht-Trainer Albert Riera. Unter dem Spanier habe er verschiedene Rollen im Mittelfeld kennengelernt und sein taktisches Verständnis erweitert. „Bei Albert Riera war ich noch variabler, das hat mir gut gefallen“, sagte Hojlund.

Seine bevorzugte Rolle beschreibt er selbst so: „Von meiner Mentalität und meinen Fähigkeiten sehe ich mich als Box-to-Box-Spieler. Trotzdem bin ich selbstverständlich auch in der Lage, auf einer defensiveren Position zu spielen.“ Dass er heute im Profifußball angekommen ist, war für ihn jedoch lange Zeit nicht selbstverständlich.

Hojlund verriet, dass er in seiner Jugend körperlich zunächst im Nachteil gewesen sei. „Ich war in der Jugend sogar unter der Norm. Ich habe lange Zeit zu den Kleinsten in meinem Jahrgang gehört. In der U17 kamen deshalb Zweifel auf, und ich wurde damals in eine Mannschaft mit jüngeren Jahrgängen zurückversetzt.“ Umso stolzer ist er heute auf seinen Werdegang, den er sich mit harter Arbeit erkämpft hat.

Eine wichtige Stütze auf diesem Weg waren, nach eigener Aussage, seine Brüder Rasmus (SSC Neapel) und Emil (FC Schalke 04). Der enge familiäre Austausch habe ihm stets geholfen. Eine Eigenschaft seiner Geschwister beneidet er bis heute: „Am liebsten hätte ich die Schnelligkeit von Rasmus und Emil.“ In der kommenden Bundesliga-Saison könnte Hojlund auf seinen Bruder Emil treffen, sobald dieser nach seiner Achillessehnenverletzung wieder einsatzbereit ist.

„Er ist bereits wieder auf einem guten Weg. Ich freue mich schon darauf, dass wir uns nächste Saison auf dem Platz begegnen.“ Auch über sein Umfeld bei der Eintracht fand der Däne nur positive Worte und hob insbesondere die Unterstützung erfahrener Mitspieler wie Robin Koch, Mario Götze und Arthur Theate hervor. Diese hätten ihm den Einstieg bei der Eintracht bei seiner Ankunft deutlich erleichtert.

Topics

Related news