Paul Pöpperl: Traum von der Bundesliga vorerst geplatzt

Paul Pöpperl: Traum von der Bundesliga vorerst geplatzt

Für den Schalke-Youngster Paul Pöpperl ist der Traum von der Bundesliga vorerst geplatzt, bedingt durch eine schwere Verletzung.

Gelsenkirchen – In nur wenigen Monaten erlebte Paul Pöpperl beide Seiten des Profifußballs. Im November des vergangenen Jahres gab er sein Debüt für den FC Schalke 04 gegen den SC Paderborn in der 2. Liga. Eine Woche später stand er beim 2:0-Derbysieg gegen Fortuna Düsseldorf erstmals in der Startelf der Königsblauen.

Der 23-Jährige war auf dem besten Weg, sich im Profikader der Schalker, die offenbar großes Interesse an Torjäger Cedric Ippen haben, zu etablieren. Doch Pöpperls Aufstieg wurde abrupt gestoppt, als er im Februar im Training einen Kreuzbandriss erlitt. Damit war seine Saison beendet.

Die Verletzung war nicht nur schmerzhaft, sondern kam auch zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da der Vertrag des gebürtigen Herborners auslief. Dadurch konnte sich Pöpperl nicht für eine Vertragsverlängerung empfehlen, was letztendlich dazu führte, dass sein Arbeitspapier bei S04 nicht verlängert wurde. „Es war ein blöder Zeitpunkt mit der Verletzung“, gestand er gegenüber Ruhr24.

Nach der offiziellen Verabschiedung beim letzten Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig blickt Pöpperl jedoch optimistisch in die Zukunft. „Ich bin auf einem guten Weg“, sagte er und formulierte ein klares Ziel: „Wenn man Profiluft geschnappt hat, möchte man auch dabei bleiben.“ Wie es für ihn weitergeht, ist derzeit noch unklar. Doch Pöpperl hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er sich durchbeißen kann, was auch sein steiniger Werdegang unterstreicht.

Erst im Sommer 2023 wechselte er vom TSV Steinbach II in die Schalker U23. Pöpperl wurde an den VVV-Venlo in den Niederlanden und an Fortuna Köln ausgeliehen, bevor er in der Regionalligamannschaft der Königsblauen auf sich aufmerksam machen konnte. Nun strebt er den endgültigen Durchbruch im Profifußball an.

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