Robin Hacks Comeback-Plan bei Borussia Mönchengladbach

Robin Hacks Comeback-Plan bei Borussia Mönchengladbach

Robin Hack hat nach seiner Innenmeniskusverletzung einen Plan für sein Comeback bei Borussia Mönchengladbach, ist sich jedoch unsicher, ob dieser realisierbar ist.

Mönchengladbach – Die vergangene Woche war für Borussia Mönchengladbach äußerst herausfordernd, doch das Team hat das Beste daraus gemacht. Am Montag trennte sich der Klub von Gerardo Seoane, am Mittwoch leitete Eugen Polanski seine erste Trainingseinheit, und am Freitag wurde die Verletzung von Robin Hack sowie die Ausfallzeit von Franck Honorat bekannt gegeben.

Unter einem neuen Trainer und mit einer stark angeschlagenen Offensive erzielte Gladbach ein spätes 1:1-Unentschieden gegen Bayer Leverkusen. Die Erleichterung über das erste Saisontor war ebenso groß wie die Freude über die Leistungssteigerung im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel.

In der Mixed Zone äußerte sich Sport-Geschäftsführer Roland Virkus zu Hacks Comeback-Plan. „Robin Hack wurde am Samstag operiert, der Eingriff war erfolgreich. Er hat mich angerufen und gewitzelt, dass er bis zum Derby fit sein möchte“, sagte Virkus.

Das Problem ist jedoch, dass beide nicht wissen, wann das Derby gegen den 1. FC Köln stattfinden wird. „Ich fragte ihn: ‚Wann ist es denn?‘ Seine Antwort war: ‚Weiß ich nicht.‘ Das zeigt, dass es ihm bereits besser geht“, scherzte Virkus.

Das Duell gegen die Kölner im Borussia-Park ist für den 8. November angesetzt, was Hack etwa sechseinhalb Wochen nach seinem Eingriff in München Zeit gibt, um fit zu werden. Die Situation bleibt jedoch angespannt, da die Ausfallzeit von Honorat ungewiss ist.

„Bei Franck haben wir Hüftprobleme festgestellt, und wir müssen abwarten, wie sich das entwickelt“, erklärte Virkus und blickte auf das Bundesliga-Duell mit Eintracht Frankfurt am kommenden Samstag voraus: „Ob er am Wochenende zur Verfügung steht, ist noch unklar.“

Somit steht vorerst keiner der drei Flügelspieler zur Verfügung. Wann Nathan Ngoumou nach seinem Achillessehnenriss im April zurückkehren wird, bleibt ebenfalls abzuwarten. Polanski reagierte auf die Flügel-Not mit einer 3-4-2-1-Formation, in der Lukas Ullrich und Joe Scally als Schienenspieler agierten.

Für Polanski bleibt kaum eine andere Wahl, als an dieser Formation festzuhalten. Scally setzte überraschend viele Offensivakzente, und der Vorwärtsdrang von Ullrich sowie seinem Mitspieler Luca Netz ist bekannt. In der Dreierkette haben Nico Elvedi und Kevin Diks ihre Plätze sicher, während Fabio Chiarodia sich mit Marvin Friedrich misst. Alternativ kann Yannik Engelhardt in der Dreierkette spielen.

Auf seiner ersten Pressekonferenz machte Polanski deutlich, dass jede Lösung ein Problem mit sich bringt. Der 39-Jährige strahlt positive Energie aus und überträgt diese auf die Mannschaft. Dennoch bleibt die Situation in der Offensive kritisch, da weitere Ausfälle für die geschwächte Fohlen-Elf kaum zu verkraften wären. Die Hoffnung bleibt, dass Hack und Honorat schnell zurückkehren und auch Kleindienst sowie Ngoumou bald folgen werden.

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