Timo Werner bleibt beim Sieg gegen Köln auf der Bank
Timo Werner war beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Köln zwar im Kader, blieb jedoch 90 Minuten auf der Bank. Cheftrainer Ole Werner erklärte nun die Hintergründe.
Leipzig – Assan Ouedraogo feierte am vergangenen Wochenende seinen ersten Einsatz in der Startelf für RB Leipzig. Laut Coach Ole Werner zeigte der 19-Jährige bereits in der Trainingswoche vom ersten Tag an eine beeindruckende Leistung und empfahl sich somit für die erste Elf. Timo Werner hingegen konnte sich noch nicht durchsetzen. Obwohl der Stürmer erstmals seit 641 Tagen wieder im Kader stand und von den Fans gefeiert wurde, blieb er ohne Einsatzzeit.
Der 29-Jährige verhielt sich während des gesamten Sommers professionell und zeigte im Training den gewünschten Einsatz, doch laut Ole Werner haben einige Mitspieler „in der Bewertung noch die Nase vorn“. Er betonte, dass sich die Situation in den kommenden Wochen ändern könnte.
Der Cheftrainer schließt zukünftige Einsätze für Werner nicht aus: „Wir haben mit einem sehr großen Kader begonnen und diesen in den letzten Tagen des Transferfensters auf eine handhabbare Größe reduziert. Jeder Spieler hat die Möglichkeit, sich durch gute Trainingsleistungen zu empfehlen und seine Position zu verbessern. Das gilt für alle, aber momentan haben andere Spieler aus unserer Sicht die besseren Karten.“
Werner ist überzeugt, dass im Verlauf der Saison alle Spieler gebraucht werden. „Man sieht an Beispielen wie Kevin Kampl, dass man plötzlich wieder auf dem Platz steht und gebraucht wird. Jeder muss davon ausgehen, und ich glaube, wenn wir als Mannschaft weiter so zusammenarbeiten – dass sich niemand hängen lässt und sich gegenseitig unterstützt – dann ist das die beste Grundlage, und Timo ist ein Teil davon“, so Werner.
Der Offensivspieler wurde aufgrund von Verletzungen in den Spieltagskader berufen und muss sich erst einmal festsetzen. Zudem gibt es Konkurrenz im Sturm mit Romulo und Conrad Harder, zwei talentierten Spielern, die sich allmählich bei RB Leipzig etablieren.