VfL Wolfsburg im Abstiegskampf: Moritz Jenz als Abwehrchef

VfL Wolfsburg im Abstiegskampf: Moritz Jenz als Abwehrchef

Der VfL Wolfsburg befindet sich mitten im Abstiegskampf der Bundesliga. Trainer Daniel Bauer hat entschieden, wer als Abwehrchef die anfällige Defensive anführen soll.

Wolfsburg – Unter den abstiegsbedrohten Teams in der Bundesliga hat der VfL Wolfsburg den wertvollsten Kader. Trotz des siebtgrößten Marktwerts der Liga von 249,6 Millionen Euro mangelt es der Abwehr an Stabilität. Mit 46 Gegentoren hat die Mannschaft, die derzeit auf dem 15. Platz steht, die zweitschlechteste Defensive, nur übertroffen von Schlusslicht Heidenheim mit 48 Gegentoren. Am kommenden Wochenende droht ein weiterer Rückfall auf den Relegationsplatz 16.

Ein positiver Aspekt ist, dass Werder Bremen (16.) und der FC St. Pauli (17.) am Sonntag um 17:30 Uhr im direkten Duell aufeinandertreffen. Somit kann Wolfsburg, unabhängig vom Ausgang des Spiels gegen den FC Augsburg am Samstag um 15:30 Uhr, nicht auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. Um jedoch in den kommenden Wochen auf diesem Platz zu bleiben, benötigt das Team vor allem mehr defensive Stabilität. Moritz Jenz (Marktwert: 5 Millionen Euro) soll dabei als Anführer vorangehen.

„Moritz ist der Typ Abwehrchef, den wir brauchen, er ist ein wichtiger Leader“, lobt VfL-Coach Daniel Bauer den Innenverteidiger, der, sofern er fit ist, in der Wolfsburger Viererkette gesetzt ist. Neben Moritz Jenz wird voraussichtlich auch Denis Vavro (7 Millionen Euro) weiterhin spielen, wie zuletzt im Spiel gegen RB Leipzig (2:2). Bauer betont: „Es ist wichtig, dass wir auf dieser Position Stabilität finden.“ Der Winter-Neuzugang Jonas Adjetey, der für eine Ablösesumme von 9,5 Millionen Euro vom FC Basel verpflichtet wurde, sowie Konstantinos Koulierakis, der mit einem Marktwert von 25 Millionen Euro der wertvollste Innenverteidiger im Kader ist, werden zunächst auf der Bank bleiben. Dies mag auf den ersten Blick überraschend erscheinen, doch der Marktwert allein schützt offensichtlich nicht vor dem Abstiegskampf.

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