WM 2026: Spanien krönt sich zum Weltmeister
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist nun Geschichte. Das Finale endete mit einem 1:0-Sieg für Spanien nach Verlängerung, was angesichts der 20:2 Torschüsse als gerechtfertigt angesehen wird. Argentinien als Champion hätte zwar gut in das von der FIFA stark gesteuerte Turnier gepasst, doch das Ergebnis wäre dem allgemeinen Gerechtigkeitsempfinden widersprochen.
Die Show rund um das Endspiel im unschönen Betonoval von East Rutherford wurde weitgehend überstanden. Die Darbietungen waren größtenteils Playback und wirkte willkürlich zusammengestellt, wobei der Fokus auf großen Namen lag. Die Halbzeitpause dauerte 27 Minuten. ZDF-Experte Christoph Kramer äußerte, dass der Fußball sich an solche Zustände gewöhnen müsse, was ihm in den sozialen Medien viel Protest einbrachte. Ein Umstand, den der Fußball nicht akzeptieren sollte.
Im Finale war Donald Trump, der zusammen mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Pokal an den spanischen Kapitän Rodri überreichte, weniger im Mittelpunkt als bei der Club-WM im Vorjahr. Er wurde diskret vom Podest geleitet, das den spanischen Weltmeistern gehörte.
Die Kameras richteten sich auf Lionel Messi, den Verlierer des Tages. Auf den Videoscreens war zu sehen, wie ihm Tränen über die Wangen liefen. Es war seine sechste WM und sein 34. WM-Spiel – und es ist kaum vorstellbar, dass der 39-Jährige für seine Nationalmannschaft noch einmal antreten wird. Stumm verschwand er schließlich im Mannschaftsbus.
Am Tag nach dem Finale meldete sich Messi mit emotionalen Worten auf Instagram: „Der Schmerz ist riesig. Es wird Zeit brauchen, bis diese Wunde verheilt“, schrieb der Argentinier und postete ein Bild, das ihn mit Tränen in den Augen und der Silbermedaille um den Hals zeigt. Er betonte, dass es durch das Erreichen des Finals gelungen sei, als Land zusammenzustehen und den Stolz, Argentinier zu sein, zu teilen.
Spanien hingegen hat nach 2010 eine neue Generation von Weltmeistern hervorgebracht und blickt optimistisch in die Zukunft. Kapitän Rodri, der mit dem „Goldenen Ball“ als bester Spieler der WM ausgezeichnet wurde, hat mit 30 Jahren noch einen weiteren WM-Zyklus vor sich. Auch der herausragende Torhüter Unai Simon und die Talente Pau Cubarsi und Lamine Yamal, die noch Teenager sind, stehen vor vielversprechenden Karrieren.
Spanien spielte „überragenden Fußball“, ohne von individuellen Heldentaten abhängig zu sein, so Verteidiger Cucurella. Der neue Weltmeister ist zudem Weltrekordhalter und bleibt in nunmehr 38 Partien ungeschlagen. Spanien ist einer der Gastgeber der WM 2030 und gilt bereits jetzt als Favorit. Einige der Weltmeister von 2026 könnten sogar bis zur WM 2038 im Wettbewerb stehen. Donald Trump hat bereits seine Unterstützung für die nächste WM signalisiert.