Yann Aurel Bisseck begeistert Kinder in seiner ehemaligen Grundschule

Yann Aurel Bisseck begeistert Kinder in seiner ehemaligen Grundschule

In der Regenbogenschule leuchteten die Augen vieler Kinder, als plötzlich ein echter Star vor ihnen stand: Yann Aurel Bisseck, der während der Länderspielpause seine ehemalige Grundschule in Köln-Dellbrück besuchte.

Köln – „Ich wusste, dass viele Kinder kommen würden. Aber ich bin schließlich nicht Cristiano Ronaldo, daher hat es mich unglaublich gefreut, die Kinder so glücklich und engagiert zu sehen. Das gibt mir ein richtig gutes Gefühl. Für die Kids war es eine tolle Abwechslung, und ich hatte definitiv auch meinen Spaß“, sagte das FC-Eigengewächs nach seinem Besuch.

Der Verteidiger hält bis heute den Rekord als jüngster Debütant in der Geschichte des 1. FC Köln. Mit 16 Jahren, elf Monaten und 28 Tagen gab Bisseck am 26. November 2017 sein Debüt mit dem Geißbock auf der Brust. Köln ist seine Heimat, und deshalb war ihm der Besuch seiner ehemaligen Schule, obwohl er diesmal nicht nominiert wurde, aber weiterhin den Traum von der WM hegt, sehr wichtig.

Er kam nicht mit leeren Händen: Bisseck brachte Fußbälle, Basketbälle und Trikots für die 410 Kinder der Grundschule mit. „Dass er für einen solchen Besuch zurückgekommen ist, ist für uns als Schule eine unglaublich schöne Geschichte. Ich bin mir sicher, dass die Kinder noch Wochen lang glücklich darüber sein werden“, sagte seine frühere Lehrerin Andrea Rosiny.

Doch der Besuch war nur der Anfang. Bisseck plant, sein Engagement weiter auszubauen. Mit einer großzügigen Spende an den Tatort e.V. wird er dazu beitragen, dass hilfsbedürftige Kinder in weiteren 100 Schulen in Köln im Rahmen des Projekts „Wir starten gleich – Kein Kind ohne Schulranzen!“ mit Schulranzen ausgestattet werden.

„Als Fußballprofi bin ich in einer sehr privilegierten Lage und unterstütze daher gerne Kinder und solche Projekte“, erklärte der Star von Inter Mailand.

Bisseck fügte hinzu: „Es ist für Kinder essenziell, frühzeitig zu verstehen, wie wichtig Bildung ist. Meine Eltern haben mir das von klein auf beigebracht, und dafür bin ich ihnen heute umso mehr dankbar. Ich habe diese Gelegenheit genutzt, um den Kindern mitzugeben: Schule und Bildung sind das Wichtigste im Leben. Bleibt dran, bleibt neugierig – es lohnt sich, denn dann stehen euch alle Türen offen.“

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