Kritik an Florian Wirtz: Ex-Weltmeister äußert Bedenken

Kritik an Florian Wirtz: Ex-Weltmeister äußert Bedenken

Florian Wirtz hat sich in England weiterhin schwer getan – nun äußert sich auch ein ehemaliger Weltmeister kritisch über den Nationalspieler.

In Liverpool hat Wirtz nach wie vor mit Herausforderungen zu kämpfen. Emmanuel Petit, ein ehemaliger Weltmeister, schließt sich der Kritik an dem Nationalspieler an. „Florian Wirtz kommt in eine neue Kultur und Umgebung, die mit erheblichem Druck verbunden ist. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass er die Ablösesumme wert ist“, äußerte der frühere Arsenal- und Chelsea-Star gegenüber dem Wettanbieter Boyle Sports. „Bei allem Respekt, den ich ihm als Spieler entgegenbringe.“

Petit macht dem jungen Spielmacher jedoch keinen großen Vorwurf: „Er kommt mit diesem Preis nach Liverpool und muss vom ersten Spiel an Leistung bringen. Können Sie sich den Druck vorstellen? Aber so ist es nun mal, er muss sich behaupten und die Erwartungen erfüllen.“ Liverpool ließ sich Wirtz im Sommer insgesamt bis zu 140 Millionen Euro kosten. Die hohe Ablösesumme konnte der talentierte Spieler bisher nicht rechtfertigen, da er in der Premier League nach sieben Einsätzen noch auf seine erste Torbeteiligung wartet. In der traditionell ungeduldigen britischen Fußball-Medienlandschaft steht der 22-Jährige daher bereits stark in der Kritik.

Petit, der 1998 mit Frankreich Weltmeister wurde, ist nicht der erste ehemalige Top-Star, der sich an der Diskussion um den ehemaligen Leverkusener beteiligt. Liverpool-Ikone Jamie Carragher hatte erst vor wenigen Wochen einen Platz auf der Bank für Wirtz gefordert. Auch Wayne Rooney ist noch nicht überzeugt vom deutschen Top-Talent. „Ich sehe nicht, dass er in das System passt“, ließ der ehemalige ManUnited-Stürmer durchblicken, dass er nicht an eine baldige Besserung glaubt.

Rückendeckung erhielt Wirtz kürzlich von einem ehemaligen Weggefährten aus der DFB-Elf. „Ich habe mit so vielen großartigen Fußballern zusammengespielt, die am Ende der Saison vielleicht nur zwei bis fünf Tore erzielt haben. Vielleicht gab es dazu noch zwei, drei Vorlagen, die aber über eine ganze Saison hinweg so wichtig für die Mannschaft waren“, so der 33-Jährige, der mittlerweile für Galatasaray aufläuft. „Als wir gegen Liverpool gespielt haben, war Flo deren bester Spieler. Ich sehe das alles nicht so negativ, wie es gerade dargestellt wird.“

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