Spanien wird Fußball-Weltmeister 2026

Spanien wird Fußball-Weltmeister 2026

Spanien hat sich gegen Argentinien den Titel des Fußball-Weltmeisters 2026 gesichert. In der Heimat bereitet sich die Mannschaft auf eine große Feier vor und lässt dabei Erinnerungen an frühere Erfolge aufleben.

In Madrid hat der amtierende Europameister Spanien mit einem 1:0-Sieg in der Verlängerung triumphiert. In einem Spiel, das von körperlicher Intensität geprägt war, sorgte Argentiniens Spieler Leandro Paredes nach dem Abpfiff mit einem Ausraster für Aufregung, während Donald Trump ebenfalls in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückte.

Die spanischen Spieler, allen voran Superstar Lamine Yamal und sein Bruder Keyne, ließen sich die Feierlaune nicht verderben. Auf den Straßen Spaniens feierten Tausende ihre Mannschaft, und die Feierlichkeiten werden weitergehen.

Am Montagnachmittag erwarten bis zu eine Million Menschen die frisch gekrönte Fußball-Weltmeistermannschaft im Herzen Madrids. Laut Francisco Martin, dem Vertreter der Zentralregierung in Madrid, landet die Mannschaft um 12:50 Uhr Ortszeit am Flughafen der Hauptstadt. Von dort aus geht es über den Moncloa-Palast, den Amtssitz von Ministerpräsident Pedro Sanchez, zum Cibeles-Platz, wo die offizielle Empfangszeremonie stattfinden wird.

Der Cibeles-Platz hat sich über Jahrzehnte als das traditionelle Epizentrum der Feierlichkeiten rund um die spanische Nationalmannschaft etabliert. Schon nach dem WM-Sieg 2010 in Südafrika feierten Hunderttausende Fans die Spieler dort. Diesmal rechnen die Behörden mit noch größerem Andrang und haben entsprechende Vorkehrungen getroffen.

Um den Massenansturm zu bewältigen, werden 2.050 Polizeibeamte und 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil im Einsatz sein, zudem sind zusätzliche Verkehrsmaßnahmen geplant. Die Partynacht begann bereits am Sonntagabend, als Tausende Fans, die das Spiel in Bars und drei eigens eingerichteten Fanzonen verfolgt hatten, auf die Straßen der Stadt strömten.

In Argentinien hingegen herrscht tiefer Frust. Der 39-jährige Superstar Lionel Messi könnte seinen letzten WM-Auftritt gehabt haben. Zudem könnte nach 207 Länderspielen auch seine Zeit in der Nationalmannschaft zu Ende gehen. Lionel Scaloni, der Trainer, ließ auf der Pressekonferenz nach dem WM-Finale in Tränen aufgelöst offen, wie es mit seiner Zukunft weitergeht.

Topics

Related news