Ungewisse Zukunft von Eugen Polanski als Trainer von Borussia Mönchengladbach

Ungewisse Zukunft von Eugen Polanski als Trainer von Borussia Mönchengladbach

Die Zukunft von Eugen Polanski als Trainer von Borussia Mönchengladbach ist noch ungewiss. Die Fohlen haben jedoch bereits mögliche Alternativen im Blick.

Mönchengladbach – Borussia Mönchengladbach hat eine herausfordernde Saison hinter sich. Nach einem enttäuschenden Saisonstart musste Trainer Gerardo Seoane bereits nach drei Spieltagen seinen Platz räumen, woraufhin Eugen Polanski die Verantwortung übernahm. Trotz seiner Bemühungen konnte sich die Mannschaft bis kurz vor Saisonende nicht aus dem Abstiegskampf befreien und befand sich zwischenzeitlich sogar auf dem letzten Tabellenplatz.

Schließlich beendeten die Gladbacher die Saison mit 38 Punkten auf dem zwölften Platz und stehen nun vor einem Sommer voller offener Fragen. Kapitän Rocco Reitz wechselt zu RB Leipzig, und auch Top-Torjäger Haris Tabakovic wird nach Ablauf seiner Leihe voraussichtlich nicht bleiben. Das größte Fragezeichen bleibt jedoch hinter Polanskis Rolle und der Trainerplanung des Vereins.

Polanski, der zunächst als Interimscoach tätig war, erhielt während der Saison einen Vertrag bis 2028. Dennoch könnte der Verein bereits in diesem Sommer eine Entscheidung treffen. Sportchef Rouven Schröder kündigte gegenüber der Bild an, dass keine Steine aufeinander bleiben werden und die Zeit genutzt wird, um den Verein zu hinterfragen.

„Jetzt ist erstmal kurz Zeit, dass der ganze Verein mal innehält und alles sacken lässt. Dann werden wir uns die ganze Woche Zeit nehmen und das alles sehr sorgfältig besprechen“, erklärte der 50-Jährige. Eine Entscheidung über Polanskis Zukunft bei Borussia Mönchengladbach dürfte also bald getroffen werden.

Das Boulevardblatt berichtet zudem, dass für den Fall, dass Polanski gehen muss, bereits zwei Wunschkandidaten für seine Nachfolge in Betracht gezogen werden und erste Vorgespräche geführt wurden. Einer der Kandidaten hat ein persönliches Verhältnis zu Schröder und hat bereits während seiner Zeit in Mainz mit ihm zusammengearbeitet.

Die Rede ist von Sandro Schwarz, der nach seinem Aus bei Hertha BSC im Frühjahr 2023 für zwei Jahre in der MLS tätig war und dort RB New York trainierte. Mittlerweile ist auch dieses Kapitel beendet, und Schwarz wäre wieder verfügbar. Ein weiterer Name, der im Raum steht, ist Domenico Tedesco.

Der 40-Jährige wurde vor wenigen Wochen nach der Derby-Niederlage gegen Galatasaray, die Fenerbahçe die Chance auf die Türkische Meisterschaft kostete, in Istanbul entlassen. Tedesco bringt einige Bundesliga-Erfahrung mit. 2018 feierte er mit dem FC Schalke die Vizemeisterschaft und konnte während seiner Zeit bei RB Leipzig den DFB-Pokal gewinnen.

Auf Tedesco hat jedoch auch die Eintracht Frankfurt ein Auge geworfen. Aktuell sind die Überlegungen von Borussia Mönchengladbach jedoch noch spekulativ, da Polanski bis auf Weiteres im Amt bleibt. Es bleibt spannend, wer mit dem Start der neuen Saison an der Seitenlinie im Borussia-Park stehen wird.

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